Régis, CatherineMartin-Bariteau, FlorianAdams, RachelBrunessen, BertrandEffoduh, Jake OkechukwuParycek, PeterPereira de Souza, Carlos AffonsoYoon, Hyesun Melissa2026-06-032026-06-032026-06-02http://hdl.handle.net/10393/51735https://doi.org/10.20381/9e3q-ej79Ohne vorherige institutionelle Neugestaltung, hinreichende Kapazitäten und eine eindeutige Governance-Struktur birgt die Einführung von KI das Risiko, bürokratische Fehlfunktionen, Verzerrungen und mangelnde Transparenz zu verfestigen, anstatt zu einer Verbesserung von Leistungsfähigkeit oder Chancengerechtigkeit beizutragen. Der Erfolg von KI in der Verwaltung ist letztlich eine Governance- Herausforderung, keine technische. Die Ergebnisse hängen weniger von der technologischen Reife ab als von institutioneller Kapazität, Rechenschaftsmechanismen, Machtverhältnissen gegenüber Anbietern und Resilienzplanung. Wir empfehlen vier Maßnahmen: Öffentliche Dienste vor dem KI- Einsatz an den Bedarfen der Bevölkerung ausrichten, Investition in institutionelle Kapazität durch Schulung und funktionsübergreifende Teams, Herstellung eines Machtgleichgewichts mit Anbietern durch kollektive Beschaffung und Zusammenarbeit sowie Verankerung einer KI des öffentlichen Sektors in einem „Trust Stack“, der auf Transparenz, Verantwortung, Übersicht und Resilienz basiert. * Original document in English: https://doi.org/10.20381/s959-yx05deAttribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 Internationalhttp://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/artificial intelligencegovernmentpublic serviceMit KI regieren : Vier Maßnahmen zum Aufbau einer transformativen und resilienten öffentlichen VerwaltungReporthttps://doi.org/10.20381/9e3q-ej79